Der Anschaffungskredit als Stütze des Konsums
Der Kreditgeber eines Anschaffungskredites, erfährt häufig erst durch ihren Kreditantrag von ihrem Kreditwunsch, trotzdem ist der Zinssatz der Darlehn meistens sehr niedrig.
Ein Anschaffungskredit ist, wie sein Name suggeriert, an eine bestimmte vorgegebene Anschaffung gebunden. Deswegen wird der Anschaffungskredit auch nicht zwangsläufig von einem Kreditinstitut vergeben. Diese Art von Darlehen wird auch von Handelshäusern, Versandhandel, Automobilhändlern und anderen Handelunternehmen als Kaufanreiz den Kunden geboten.
Die Unternehmen, wie beispielsweise Versandhäuser, bieten die Finanzierung ihrer Produkte über einen Anschaffungskredit an. Die Zinssätze dieser Darlehn sind dabei recht niedrig. In einigen Fällen kommt es auch schon mal zu einem Nullzins-Angebot.
Bei einem solchen Nullzins-Angebot zahlen sie im Grunde genommen nur den reinen Verkaufspreis in Form von Raten an das Unternehmen zurück. Zinsen für das Darlehen selber werden nicht fällig.
Die Unternehmen verwenden diese Form des Kredites um ihren Absatz zu fördern. In einigen Fällen auch um gezielt den Absatz von einigen Produkten zu steigern.
In den USA nahm diese Form der Absatzförderung schon so groteske Formen an, das sich die großen US-Autohersteller eine regelrechte Absatzschlacht lieferten. Beinahe wöchentlich überboten sich die Hersteller mit den Summen die sie den Autokäufern zusätzlich zur Nullfinanzierung, für eine Kaufentscheidung obendrauf legten.
Egal wer der Kreditgeber eines Anschaffungskredites ist, in der Regel ist der Zinssatz des Darlehen recht günstig und der Kreditantrag und die Bewilligung verlaufen unkompliziert.

